Die Ampelregierung sieht eine Einmalzahlung von 100€ als angemessen an als Inflations und Kriesenausgleich

Grade die Coronakrise und die Russlandkriese verdeutlichen wie die systematische Unterdeckung des Regelsatzes, die geschlossenen Sozialeinrichtungen, steigende Lebensmittel-, Energie- Gas-Ölpreise und die Erhöhung der Mietnebenkosten durch die CO² Steuer die Armut vergrößert.

Der einmalige Zuschuss auch „Inflationsausgleich“ genannt in Höhe von 100,- Euro soll am Sollen in 2-3 Monaten ausgezahlt werden.

Dagmar Maxen Sprecherin DIE LINKE Düsseldorf Nord- Ost sagt dazu: Diese einmalige zusätzliche Leistung ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und gleicht nicht die Preiserhöhungen der letzten Jahre aus.

Der Regelsatz für eine alleinstehende Person beträgt im Jahr 2022 zwar 449€, wäre er jedoch nach den gesetzlichen Vorgaben, und nicht politisch klein gerechnet worden, müsste er, nach der Berechnung des paritätischen Wohlfahrtsverbands, bei 678 € liegen.

Marcel D. Nowitzki Mitglied im Sprecherinnenrat der LAG Weg mit Hartz-IV-NRW ergänzt: “Es ist eine Schande, dass Milliarden für Rüstung und Nothilfe Programme ausgegeben werden, um Menschen zu töten und Betriebe zu retten, jedoch kein Geld vorhanden ist, um Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen.“

Von daher fordern wir die Einführung einer sanktionsfreien Mindestsicherung von mindestens 1200€.

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